Bruststraffung

Die Bruststraffung zählt neben der Brustvergrößerung und der Brustverkleinerung zu den häufigsten kosmetisch-chirurgischen Eingriffen an der weiblichen Brust.

Unter einer Mastopexie (mastos, griech. Brust; pexie, griech. Fixierung), engl. Mastopexy versteht man einen brustchirurgischen Eingriff, bei dem Form, Größe und Erhabenheit/ Projektion der Brust korrigiert werden können. Damit kann durch Anheben und Neuformen eine erschlaffte Brust wieder in eine ästhetisch ansprechendere Form gebracht werden. Zu tief stehende Brustwarzen werden dabei korrigiert und in eine höhere jugendlichere Position gebracht. Die Brust wirkt dadurch straffer und besser geformt. Der Eingriff kann sowohl mit einer Verkleinerung als auch mit einer Vergrößerung kombiniert werden. Durch eine Mastopexie können also Form, Festigkeit und Größe der Brust verändert werden. Des Weiteren können auch durch diese Operation stärkere Ungleichheiten der Brust (eine sogenannte Asymmetrie) ausgeglichen werden.

Wie auch bei der Brustvergrößerung gilt, insbesondere bei der Bruststraffung, dass es den Patientinnen in aller Regel um eine Verbesserung der Form der Brust geht, wie große Umfragen bestätigt haben. Dies steht sicherlich im Vordergrund.

Quick-facts

Dauer

ca. 1,5 Stunden

Narkose

Vollnarkose

Drainagen

in der Regel keine

Hautfäden

selbstauflösend

Aufenthalt

ambulant oder 1 Nacht

Verband

Klammerpflaster auf der Wunde (2 Wochen), äußeres Schutzpflaster (für 2-3 Tage), Stütz-BH

Schwellung

für 3-6 Monate

Narben

verblassen nach 6-18 Monaten nach der Brustoperation, Narbenmassage empfohlen, Sonnenkarenz der Narben für 6 Monate angeraten

Postoperativ

Physische Kontakte: nach 3-4 Wochen (wichtig: eine Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigung darf bei kosmetischen Eingriffen nicht ausgestellt werden)

Es gibt unterschiedliche Gründe und Motivationen für eine Bruststraffung – physische, rein körperliche Gründe, ästhetische Gründe und psychische Gründe – jeder allein kann ausreichend sein, um sich zu einer Bruststraffung zu entschließen.

Wichtig ist, falschen Vorstellungen der Patientin entgegenzuwirken. Hier kann nur eine umfassende Untersuchung und Aufklärung helfen. Es muss klar sein, was durch eine Operation erreicht werden kann und vor allem, was nicht erreicht werden kann! Dabei muss ein realistisches Behandlungsergebnis vermittelt werden.

Warum erschlafft das Brustgewebe?

Im Laufe des Lebens lassen die bindegewebigen Strukturen der Brust (sog. Cooper’sche Bänder) nach, die die Brust in einer anatomischen Form halten. In seltenen Fällen ist dies schon sehr früh nach Abschluss der Brustentwicklung der Fall, in den meisten Fällen ist es einfach eine altersentsprechende Entwicklung. In vielen Fällen spielen Gewichtsveränderungen, wie sie bei Schwangerschaften oder bei starken Gewichtsreduktionen auftreten können, eine Rolle.

Da die weibliche Brust ein äußeres Organ ist und keine Muskulatur enthält, kann eine Verbesserung der Form durch Training nicht erfolgen. Ebenso kann das Tragen eines BHs nicht vor Erschlaffung des Brustgewebes schützen.

Eine ästhetisch wohlgeformte straffe Brust bei Frauen gilt als Symbol für Weiblichkeit und Attraktivität. Die weibliche Brust unterliegt im Laufe der Zeit vielerlei Einflüssen und Faktoren, die die Größe, Form und Festigkeit der Brust negativ beeinflussen und verändern können. Die wesentlichen Faktoren dabei sind Schwangerschaft und Stillzeit, stärkere Gewichtsveränderungen, die kontinuierliche Wirkung der Schwerkraft, ein zunehmendes Alter oder auch angeborene Bindegewebsschwächen. Wenn sich, meist mit zunehmendem Alter, die Elastizität der Haut verändert, verändert sich damit auch die Form und die Straffheit der Brust; die Brust hängt verstärkt durch, oft entstehen sichtbare Volumendefizite. Diese Volumendefizite sind vor allen Dingen in den oberen Anteilen der Brust (den sogenannten beiden oberen Quadranten der Brust) lokalisiert. Diese Veränderungen können auch in jüngerem Alter nach Schwangerschaft und Stillzeit auftreten. Gerade hier beklagen viele Patientinnen neben der Formveränderung einen Volumenverlust in diesen oberen Brustanteilen (sogenannte Involution der Brust, Involutionsatrophie). In vielen Fällen kommt es durch die o.g. Faktoren zusätzlich auch zu einer Vergrößerung des Brustwarzenhofes (der Areola).

Einteilung der Erschlaffung der Brust

All diese Faktoren führen dazu, dass es zu einer sogenannten Ptosis Mammae (Erschlaffung der Brust) kommt. Umgangssprachliche Begriffe für die Ptosis Mammae sind der Hängebusen oder die Hängebrust. Weitere medizinische Fachausdrücke hierfür sind die Mastoptose oder Mastoptosis. Die Ptosis mammae wird in unterschiedliche Schweregrade eingeteilt. Diese sind definiert durch die Beziehung der Position der Brustwarze in Relation zur Unterbrustfalte. Hierdurch kann der Schweregrad der Erschlaffung präzise definiert werden und die optimale Lösungsmöglichkeit für die Patientin im Rückschluss festgelegt werden. Die Bandbreite einer normalen Brustentwicklung ist sehr groß. So wird sich bei vielen Teenagern eine zunächst sehr straffe Brust entwickeln, die nicht oder nur unwesentlich über die Unterbrustfalte herabhängt. Bei anderen Jugendlichen wird sich bereits zu Beginn eine Brust entwickeln, deren Form deutlich über die Unterbrustfalte herabhängt und deren Brusthaut in Kontakt zur Haut der Brustwand steht. Beide Entwicklungen sind völlig normal, allerdings wird die straffe feste Brust in der Regel von den meisten Menschen als jugendlicher und attraktiver wahrgenommen. Durch oben beschriebene Veränderungen, aber auch durch das Gewicht der Brust und der Erschlaffung der darunterliegenden Gewebestrukturen, kann sich der Brustwarzenkomplex deutlich senken, so dass die Brustwarze unter der Unterbrustfalte zu liegen kommt. In extremen Fällen kann dies deutlich unter diese Falte reichen, in sehr seltenen Fällen sogar bis zur Bauchnabelregion. Gemessen wird die Position der Brustwarze auf einer Verbindungslinie vom Oberrand des Brustbeines am Hals bis hin zur Brustwarze. Bei der normal entwickelten 18-jährigen Frau beträgt dieser Abstand im Idealfall 18 bis 21 cm. Dieses Maß wird als Standard genommen, um den Schweregrad der Brusterschlaffung und Ptosis, aber auch die Brustsymmetrie festzulegen und zu messen. Eine Verlängerung der Distanz zwischen diesen beiden Punkten spricht für einen unterschiedlich fortgeschrittenen Grad der Ptosis. Die Ptosis mammae wird grundsätzlich in drei unterschiedliche Grade (nach Regnault) eingeteilt.

Grad I: Geringgradig ausgeprägte Ptosis mammae. Die Brustwarze befindet sich leicht unterhalb der Unterbrustfalte (Inframammärfalte), aber immer noch höher als der untere Pol der Brust.

Grad II: moderate Ptosis. Die Brustwarze befindet sich deutlich mehr als 2 cm unterhalb der Unterbrustfalte.

Grad III: ausgeprägte Ptosis mammae. Die Brustwarzen befinden sich deutlich unterhalb der Unterbrustfalte am tiefsten Punkt der Brust, kein weiteres Brustgewebe befindet sich unterhalb der Brustwarzen. Die Brustwarzen zeigen nach unten.

Pseudoptosis: Hierbei kommt es zu einem deutlichen Aussacken des unteren Brustanteils unterhalb der Unterbrustfalte, wobei sich der Brustwarzenkomplex oberhalb oder auf Höhe der Unterbrustfalte befindet.

Grundsätzlich kann eine Erschlaffung der Brust auch einfach nur durch einen Volumenverlust, zum Beispiel nach Schwangerschaft oder Gewichtsreduktion verursacht sein, ohne dass sich die Brust wesentlich gesenkt hat. Man spricht dann von einer Involution oder Involutionsatrophie. Eine solche Involution kann aber auch mit allen oben genannten Schweregraden der Brusterschlaffung verbunden sein.

Auch nach einer erwünschten Implantatentfernung ist eine Bruststraffung in den meisten Fällen die geeignete Lösung zur Wiederherstellung einer natürlichen weiblichen Brustform.

Grundsätzlich stehen für eine Bruststraffung mehrere Verfahren zur Verfügung.

Es ist daher besonders wichtig direkt zu Beginn die Situation richtig einzuschätzen und die Patientin entsprechend korrekt zu beraten. Ebenso wichtig ist es, falschen Vorstellungen der Patientinnen vorzubeugen, indem sehr realistisch über das zu erwartende Ergebnis gesprochen wird.

Entsprechend der unterschiedlichen Ausgangssituation und der unterschiedlichen Wünsche der Patientin, wird dann die für die individuelle Situation optimale Operationstechnik ausgewählt.

Augmentation (Brustvergrößerung)

Der technisch einfachste Fall zur Korrektur einer erschlafften Brust ist die alleinige Brustvergrößerung mittels Implantateinlage. Dieses Verfahren ist nur geeignet, wenn die Brustmaße und vor allem die Position der Brustwarze stimmen. In Frage kommt das Verfahren vor allem bei der alleinigen Involution, d.h. dem Volumenverlust der Brust, z.B. nach Schwangerschaft.

Je größer das Implantat gewählt wird, desto besser kann die Erschlaffung der Brust korrigiert werden, ohne, dass weitere Straffungsmaßnahmen notwendig werden. Allerdings muss dabei beachtet werden, dass mit zunehmender Größe des Implantats auch das Gewicht zunimmt, das am Brustgewebe zieht, was wiederum zu einer schnelleren erneuten Erschlaffung führen kann. Daher sind der Implantatgröße Grenzen gesetzt.

Die Implantateinlage kann über dem Brustmuskel (subglandulär, unter der Brustdrüse) oder unter dem Brustmuskel (submuskulär) erfolgen. Ist genügend Brustgewebe und –volumen vorhanden, wird in aller Regel eine Implantateinlage über dem Muskel, also direkt unter der Brustdrüse erfolgen. Bei einem deutlichen Volumendefizit empfehlen wir die submuskuläre Implantateinlage, um durch körpereigenes Gewebe das Implantat zu kaschieren.

Zur Brustvergrößerung…

Mastopexie mit vertikaler Inzision – Bruststraffung mit minimaler Narbenführung?

Wenn die Brust nicht allzu erschlafft kommt sicherlich eher die Methode zur Wahl, bei der im Wesentlichen nur ein vertikaler Schnitt gemacht wird und der Schnitt in der Unterbrustfalte begrenzt bleibt (Lejour – Technik).

 

Periareoläre Mastopexie

Dieses Verfahren ist nur in wenigen Fällen geeignet, Ihnen das gewünschte Ergebnis zu geben. Gerne wird dieses Verfahren als die „unsichtbare, fast narbenlose“ Bruststraffung angepriesen. In den wenigsten Fällen kann dabei gehalten werden, was versprochen wird!

Bei der periareolären Straffung erfolgt die Schnittführung nur um den Brustwarzenhof. Effektiv kann damit nur ein schmaler Hautstreifen entfernt werden, die Straffung erfolgt nur auf Hautebene, das tieferliegende Drüsengewebe wird nicht gestrafft. Damit bleibt der zu erreichende Effekt begrenzt. Das Verfahren eignet sich daher nicht zu einer vollständigen Straffung, sondern nur zu einer leichten Straffung mit allenfalls geringem Anheben der Brustwarze. Der Vorteil der Narbenführung nur um den Brustwarzenhof herum wird dadurch relativiert. Insgesamt hat man nach jahrelanger Erfahrung eher den Eindruck, dass die vertikale Narbe der vollständigen Straffung in vielen Fällen feiner abheilt und schneller verblasst als die periareoläre Narbe.

Inverted-T Mastopexie (Umgekehrte T-Schnittführung, häufigstes Verfahren)

Dies ist sicherlich das Standardverfahren bei einer erschlafften Brust. Die Schnittführung erfolgt hierbei um den Brustwarzenkomplex herum, nach vertikal unten und dann im Bereich der Unterbrustfalte. Der Brustwarzenkomplex bleibt an einem oberen Gewebestiel (sog. siperiorer Stiel) verbunden und kann dann weiter nach oben, im Sinne einer Straffung, verschoben werden. Der untere Gewebeblock wird in Richtung Dekolleté verschoben und fixiert, sodass das obere Volumendefizit aufgehoben wird. Die Brust erhält dabei neben einem Straffungseffekt auch eine Fülle der oberen Bereiche. Dieses Verfahren ist sehr sicher und vorhersagbar, insbesondere die Durchblutung und damit der Erhalt des Brustwarzenkomplexes ist dabei besonders gesichert. Wir verwenden dieses Verfahren als Standardverfahren für unsere Brustverkleinerungen und machen damit seit Jahren sehr gute Erfahrungen.

 

Mastopexie mit Verkleinerung – Bruststraffung mit Brustverkleinerung

Im Rahmen des o.g. Eingriffes (Inverted-T Mastopexie) kann das Gesamtvolumen der Brust auch reduziert werden, sodass neben einer Bruststraffung auch eine Brustverkleinerung vorgenommen werden kann. Zur Brustverkleinerung…

Mastopexie mit Eigenfett-Transfer

Zusätzlich zur Straffung kann ein Volumenzuwachs auch mittels sogenannten Eigenfett-Transfers erreicht werden.

Dabei wird der Volumenzuwachs nicht mittels eines Brustimplantats erreicht sondern durch den Transfer von Eigenfett.

Dabei wird zunächst Fettgewebe durch Liposuktion (Fettabsaugung) von anderen Regionen (ggf. störende Fettgewebsdepots) des Körpers gewonnen. Dieses Fettgewebe wird dann in einem speziellen Verfahren mehrfach gewaschen und aufbereitet. Das so gewonnene Fettgewebe wird dann mit feinen Kanülen in die Brust injiziert. Dies geschieht vor allem in die Fettgewebsschichten und unter das Drüsengewebe.

Dabei können bis zu 300 ml pro Brust eingespritzt werden, was einer Größenzunahme um ca. zwei Cup-Größen entspricht. Allerdings wird ein Teil des eingespritzten Gewebes wieder abgebaut, sodass ca. 60-70% der ursprünglich eingespritzten Menge erhalten bleiben. Dies muss bei der Planung der Operation berücksichtigt werden. In manchen Fällen sind weitere Eigenfett-Transplantationen notwendig, um das gewünschte Volumen zu erreichen.

Nach dem Eigenfett-Transfer wird dann in gleicher Operation die Bruststraffung wie vorab beschrieben durchgeführt.

Das Verfahren kann aufwendiger sein, der Vorteil liegt aber darin, dass zur Vergrößerung und Formung der Brust nur körpereigenes Gewebe verwendet wird und die gegebenenfalls störenden Fettgewebsdepots abgesaugt werden.

Jeder operative Eingriff hat ein Spektrum an Risiken. Unsere Operationsmethoden sind standardisiert und Ihre Sicherheit stellt für uns die erste Priorität dar. Dennnoch möchten wir hier auf die häufigsten Risiken und Komplikationen einer Bruststraffung hinweisen:

Nachblutung

Asymmetrie

Nacherschlaffen des Gewebes

Narbenbildungsstörungen

Wundheilungsstörungen

Infektion

Unmittelbar nach der Operation wird Ihnen ein Stütz-BH angelegt, welcher vorab entsprechend Ihrer Maße und der OP-Planung angepasst wurde. Wenn Sie von der Narkose wieder aufgewacht sind, sehen Sie Ihr Plastisch-Chirurgisches Team bei der Visite. Hierbei wird dann auch festgelegt, wann Sie wieder nach Hause gehen können. Für uns ist eine ausreichende Schmerztherapie nach der Operation sehr wichtig, daher werden ausreichend Schmerzmittel verordnet. Bitte melden Sie sich bei dem Pflegepersonal, fall Sie den Eindruck haben, dass die Schmerzmittel nicht ausreichen.

Eine Bruststraffung kann heute ambulant oder im Rahmen eines 1-tägigen stationären Aufenthaltes durchgeführt werden. Durch unser schonendes Operationsverfahren halten sich die Schmerzen und Beschwerden nach einer Bruststraffung in Grenzen. Am ersten Tag kann noch mit leicht ziehenden Schmerzen im Brustbereich zu rechnen sein, die in der Regel durch die Gabe von Schmerzmitteln wie Paracetamol oder Ibuprofen gut zu behandeln sind. Die Schmerzen gehen in den darauf folgenden Tagen und Wochen am ehesten in muskelkater-ähnliche Beschwerden über.

Sehr selten ist die Einlage von Drainagen erforderlich. Sollte dies der Fall sein (<5%), werden diese am 1.-2. Postoperativen Tag entfernt. Grundsätzlich können Sie in diesen seltenen Fällen auch mit der Drainage nach Hause gehen. Das oberflächliche weiße Schutzpflaster kann am 2. bis 3. Tag entfernt werden. Die darunter befindlichen hellbraunen Pflaster (sog. Steristrips® oder Ähnliches) sollen 2 Wochen verbleiben.

Etwa 14 Tage nach der Operation werden die hellbruanen Klammerpflaster / Steristrips® entfernt.

Nach dem Entfernen der letzten Pflaster können Sie mit einer Narbenmassage beginnen. Dies hilft, die Narbe schneller abblassen und schneller weicher werden zu lassen. Nähere Empfehlungen hierzu geben wir Ihnen bei den Nachsorgeterminen. Sie können zudem Ihre Brust mit einer milden Pflegelotion eincremen.

Alle Fäden lösen sich von alleine auf, das Ziehen der Fäden ist also nicht notwendig. Vermeiden Sie jede größere körperliche Anstrengung (Heben von mehr als 10 kg, Überkopfarbeiten) sowie Sport für mindestens 4 Wochen. Hierzu gehören insbesondere die Sportarten, welche die Brust über die Maße beanspruchen und wippen lassen (z.B. Schwimmen, Tennis, Joggen, Reiten, etc.). Danach können Aktivitäten nach subjektivem Empfinden wieder aufgenommen werden. Kampfsportarten sollten für mindestens 8-12 Wochen vermieden werden. Duschen ist nach 2-3 Tagen möglich. Lassen Sie sich in den ersten 14 Tagen bei der Haarwäsche helfen. Bitte nehmen Sie kein Vollbad in den ersten 4 Wochen. Sauna und Solarium können Sie frühestens nach 4-6 Wochen wieder besuchen.

Wir empfehlen das ganztägige Tragen eines gut sitzenden Stütz-BHs (Sport-BHs) für 4-6 Wochen postoperativ. Selbstverständlich kann der Stütz-BH zum Duschen oder Reinigen des BHs kurzzeitig abgelegt werden. BH mit Metallbügel sollten erst danach getragen werden. Einen Stütz-BH erhalten Sie von uns im Rahmen der Operation. Sollten Sie einen zweiten BH zum Wechseln wünschen, können Sie diesen bei uns erwerben.

Bei Eingriffen, die nicht von der Krankenversicherung übernommen werden, kann keine Krankschreibung (Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, AU) erfolgen. Sie müssen daher für Ihre Erholungsphase einen Urlaub einplanen.

Arbeitsfähigkeit: Die meisten Patienten können nach einer oder zwei Wochen wieder arbeiten gehen.

Nehmen Sie in den ersten 24 Stunden nach der Narkose keine Beruhigungs- oder Schlafmittel ein (es sei denn, es wurde Ihnen vom Operateur oder Narkosearzt explizit verordnet).

Bei folgenden Problemen bitten wir Sie, sich jederzeit unter den unten stehenden Rufnummern an uns zu wenden!

  • Sie haben sich mehrfach übergeben oder Ihnen ist ununterbrochen übel
  • Sie haben unerträgliche Schmerzen, die sich mit den verordneten Schmerzmitteln nicht bessern lassen
  • Sie entwickeln Fieber über 38,5°C
  • Der Wundbereich schwillt stark an oder ist gerötet
  • Sie haben sonstige Probleme im Zusammenhang mit der Operation, die Sie nicht selbst lösen können

In der Regel werden 4 Wochen, 3 Monate und 6 Monate nach der Operation routinemäßige Nachuntersuchungen mit Bilddokumentation durchgeführt. Sollten in seltenen Fällen Korrekturen notwendig sein, können diese spätestens nach 6 Wochen durchgeführt werden.

Sekretariat Plastische Chirurgie: 022828711250

Ambulanz Universitätsfrauenklinik: 0228 28715450 oder 0228 28715462

Pforte der Universitätsfrauenklinik: 0228 28715450

Zentrum für ambulantes Operieren (ZAO): 0228 28717100

Interdisziplinäres Notfallzentrum: 0228 28712000

Stationen der Frauenklinik:

Station 2: 0228 28715787  Station 5: 0228 28715797  Station 4: 0228 28715401